Technologie

Payload CMS Agentur aus dem Rheintal

Wir bauen Websites und Anwendungen auf Payload CMS — für Schweizer KMU, die ihre Inhalte selbst pflegen und dafür keine Lizenz bezahlen wollen.

Ein CMS, das im selben Code lebt wie die Website.

Payload ist ein Open-Source-CMS für Node.js. Es läuft nicht neben der Website, sondern im selben Next.js-Projekt: dieselbe Codebasis, dasselbe Deployment, dieselben TypeScript-Typen von der Datenbank bis in die Komponente. Was im Backend als Feld definiert ist, kennt das Frontend beim Kompilieren.

Für dich heisst das vor allem eins: keine Lizenzkosten und keine Plugin-Abos. Payload steht unter MIT-Lizenz, der Code liegt in deinem Repository, gehostet wird dort, wo du willst. Es gibt keinen Anbieter, der dir nächstes Jahr den Preis erhöht oder eine Funktion hinter eine höhere Stufe schiebt.

Wir setzen Payload seit 2024 ein — für Kundenwebsites, für eigene Produkte und für diese Seite hier. Jede Referenz weiter unten läuft darauf.

01 · In der Praxis

Was Payload im Alltag ändert.

  • Der Redaktionsbereich passt zur Website, nicht umgekehrt. Felder heissen wie das, was auf der Seite steht — kein generisches „Beitrag" mit fünfzehn ungenutzten Optionen.
  • Vorschau vor dem Publizieren. Änderungen lassen sich live neben dem Editor ansehen, bevor sie öffentlich sind.
  • Versionen und Entwürfe von Haus aus. Jede Änderung ist nachvollziehbar und rücknehmbar.
  • Keine Update-Panik. Payload ist eine Abhängigkeit im Projekt wie jede andere — es gibt keine Plugin-Landschaft, die sich gegenseitig zerschiesst.
  • Rollen und Rechte pro Feld. Wer nur Öffnungszeiten pflegt, sieht auch nur Öffnungszeiten.
  • Die Inhalte gehören dir. Eine Datenbank, eine REST- und GraphQL-API — der Umzug zu einem anderen Frontend ist ein Export, kein Neuaufbau.

02 · Aufbau

Wie eine Payload-Website bei uns gebaut ist.

Redaktion
Payload 3 im Next.js-Projekt

Der Admin-Bereich ist Teil derselben App und läuft unter /admin. Inhalte werden in Blöcken gepflegt, die den Sektionen der Website eins zu eins entsprechen.

Payload 3MIT-LizenzBlöcke
Frontend
Next.js App Router, React, TypeScript

Seiten werden statisch vorgerendert und beim Publizieren gezielt erneuert. Der Besucher bekommt HTML aus dem Cache, die Redaktion sieht die Änderung trotzdem sofort.

Next.jsTypeScriptISR
Daten
MongoDB oder Postgres

Payload ist auf beides ausgelegt. Wir wählen nach Projekt — Postgres, wenn relational gerechnet wird, MongoDB, wenn die Inhaltsstruktur im Vordergrund steht.

MongoDBPostgres
Betrieb
Hosting in Europa, Medien im Objektspeicher

Bilder werden beim Upload in mehreren Grössen abgelegt und als WebP ausgeliefert. Backups laufen automatisch, die Zugriffskontrolle ist im Code definiert und damit prüfbar.

VercelBlob StorageBackups

Wann Payload die richtige Wahl ist

Wenn die Website eigene Inhaltsstrukturen hat — Projekte, Produkte, Standorte, Mitglieder — und diese Strukturen wachsen sollen, ohne dass jedes Mal ein Plugin gesucht wird.

Wenn Daten aus einem anderen System kommen oder dorthin gehen sollen. Payload ist eine API mit Redaktionsoberfläche, nicht umgekehrt.

Und wenn die Seite über Jahre laufen soll, ohne dass Lizenz- und Plugin-Kosten mitwachsen.

Wann wir davon abraten

Bei einer reinen Visitenkarte mit fünf Seiten, die zweimal im Jahr angefasst wird, ist Payload überdimensioniert. Da bauen wir statisch — schneller und günstiger im Betrieb.

Und wenn im Betrieb bereits jemand WordPress pflegt und genau dieses Backend kennen muss, ist ein Wechsel selten den Aufwand wert. Wir sagen das lieber vorher als nachher.

03 · Fragen

Was wir dazu am häufigsten gefragt werden.

  • Die Software selbst nichts — Payload steht unter MIT-Lizenz. Kosten entstehen für die Entwicklung der Website und für das Hosting. Es gibt keine Lizenzgebühr pro Jahr und keine Plugin-Abos.

  • Für massgeschneiderte Websites ja. Der Unterschied: Bei WordPress bringt das CMS das Frontend mit und wird über Themes und Plugins angepasst. Bei Payload ist das Frontend eine eigene Next.js-Anwendung, und das CMS liefert nur die Inhalte. Das ist aufwendiger im Aufbau und deutlich ruhiger im Betrieb.

  • Ja, das ist der Zweck. Der Redaktionsbereich wird auf deine Inhalte zugeschnitten: Felder heissen wie das, was auf der Seite steht, und es gibt eine Live-Vorschau. Eine Einführung von einer Stunde reicht in der Regel.

  • Standardmässig in einem Rechenzentrum in Europa. Wenn Schweizer Hosting gefordert ist, richten wir das ein — Payload ist nicht an einen Anbieter gebunden.

  • Der Code liegt in deinem Repository, die Inhalte in deiner Datenbank. Beides ist Standardtechnik, die jede Next.js-Entwicklerin übernehmen kann. Es gibt keine proprietäre Schicht, die nur wir bedienen können.

  • Ja. Inhalte kommen über die WordPress-API heraus und werden in die Payload-Struktur überführt. Wichtiger als die Inhalte sind meist die URLs: Die bestehenden Adressen bleiben erhalten oder werden per Weiterleitung übernommen, damit die Sichtbarkeit bei Google nicht einbricht.

Website auf Payload bauen?

Wir schauen uns an, was du heute hast, und sagen dir ehrlich, ob sich der Wechsel lohnt.

Referenzen

Was bei uns auf Payload CMS läuft.